Clever Education Initiative (CEI) ist ein Klever Bildungsprojekt an der Joseph Beuys Gesamtschule, welches sich an Schülerinnen und Schüler mit Flüchtlings- bzw. Migrationshintergrund (DaZ-Kinder) richtet. Dabei werden sie individuell mit der Hilfe von Freiwilligen, vor allem Studierende der Hochschule Rhein-Waal, jedoch auch anderer Hochschuleinrichtungen, begleitet.

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Projektziel

Unser Ziel ist die Gestaltung einer langfristigen Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Wir möchten einen Ort bieten, an dem Migranten- und Flüchtlingskindern die Chance gegeben wird, an einem erfolgreichen und selbstbestimmten Leben in unserer Gesellschaft teilzunehmen.

Unser Ansatz

Wir sehen ein 1:1 Konzept vor, bei dem jeweils eine freiwillige Person mit einem Schulkind zusammenarbeitet. Die Freiwilligen stellen für die Kinder eine/n Mentor*in dar, mit dessen Hilfe sie die Möglichkeit haben, die deutsche Sprache zu erlernen und ihre kognitiven und sozialen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Denn schließlich sollten auch diese benachteiligten und meistens in Hinblick auf den Bildungsstand vernachlässigten Kinder, die Chance auf einen Schulabschluss haben, der ihren Fähigkeiten entspricht. Dabei ist uns bewusst, dass für Flüchtlings- und Migrantenfamilien die Schule oftmals die einzige Schnittschnelle mit der deutschen Gesellschaft ist. Aber und genau deswegen ist es umso wichtiger dort Integration zu fördern.

Internationale Studierende

Laut einer Pressemitteilung Anfang 2021, hat die Hochschule Rhein-Waal einen Anteil von 53% internationalen Studentierenden. Gerade diese werden von unserer Bildungsinitiative angesprochen. So haben die Kinder unter Umständen die Möglichkeit mit einem Mentor aus ihrem Herkunftsland zusammenzuarbeiten. Die Mentor*innen können sich so ebenfalls mit der deutschen Sprache und Kultur vertraut machen.

Studierende treffen Schülerinnen und Schüler

Das Projekt spricht alle Studierenden der Hochschule Rhein-Waal an, die in Kleve leben und auch längerfristig Teil des DaZ-Unterrichts sein möchten. Zeitlich sind die Studierenden dabei einmal oder auch mehrmals die Woche eingeplant (gemäß der aktuellen Covid-19 Maßnahmen).

Soziales Start-up

Das Projekt ist ein soziales Start-up und basiert auf der freiwilligen Hilfe von Studierenden, die ihre Zeit und Energie einbringen um die Schüler*innen zu unterstützen. Abhängig ist dies von den persönlichen Kapazitäten der Freiwilligen. Nach Abschluss des Projekts erhalten die Freiwilligen ein Zertifikat durch die Schulleitung der Joseph-Beuys-Gesamtschule sowie des AstA der Hochschule Rhein-Waal. Damit können sie ihren Lebenslauf für ihren weiteren professionellen Arbeitsweg bereichern.

Team

Wir sind ein Team von engagierten Menschen aus verschiedenen Studiengängen

  • "Es ist einfach so eine Liebe für den Einzelnen und auch eine tolle Gemeinschaft zwischen den Kindern und den Studierenden" – Cornelia Bohn

  • "Clever Education Initiative hat als Vision angefangen, aber ist inzwischen so viel mehr als das. Es ist ein realer Ort und Treff geworden, an dem nicht nur die Kinder eine Chance bekommen sich zu entwickeln und zu verwirklichen, sondern auch jeder von uns die Möglichkeit dazu hat." – Felicitas Kaim

  • "Clever Education Initiative ist kein Projekt, wo ich einmal wöchentlich hinkomme um geflüchteten Kindern meine Muttersprache beizubringen. Diese Kinder, kaum in Deutschland angekommen, sind alle auf mehr oder weniger traumatische und umständliche Weise in ein Land gekommen, in dem sie erstmal weder die Sprache sprechen noch kulturell verstehen, wie wir so ticken. Für mich heißt das, den Kindern erstmal einen Ort zum Auftanken zu geben. Einen Ort an dem sie wieder Kind sein zu können und ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen. Die schönsten Momente sind immer dann, wenn die Schüler anfangen, von ihrem Leben zu erzählen. Dann strahlt wieder die Sonne." – Mia Langhoff

  • "Zeit mit Schülern und Schülerinnen zu verbringen, hat mich so viel über Glück gelehrt. Denn sie sind die professionellsten Menschen, wenn es darum geht, bei allem, was sie tun, Spaß zu haben. Und man fühlt sich wichtig, als ob das, was man getan hat, bereits ein Teil ihres Lebens geworden ist, mit jeder Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse und jedes Mal, wenn sie sagen "oohh, so machen sie das in Deutschland" ... " – Minh Pham

  • "Ich habe es wirklich genossen, mit Kindern aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund zu arbeiten. Ich war wirklich glücklich zu sehen, dass sie sich glücklich, sicher und in die Gesellschaft integriert fühlen. Meine Kenntnisse der arabischen Sprache haben mir geholfen, aber auch ich habe gemerkt, dass die Kinder mir jedes Mal etwas beibringen und ich mein Deutsch mit ihnen übe." – Mohamed Basha

  • "Diese Internationalität ist etwas Besonderes, da verschiedene Kulturen durch Lernen und Spiel miteinander verbunden werden, was in unsere heutige multikulturelle Welt sehr wichtig ist. Am meisten gefällt mir am Projekt, dass es ein 1:1 Konzept beinhaltet und wir dadurch als Studierende eine ganz persönliche Beziehung zu den Kindern aufbauen können und gleichzeitig auf deren individuellen Bedürfnissen eingehen können." – Tamara Tietze

  • "Wenn ich mit den Kindern zusammen bin, habe ich nicht mehr das Gefühl, dass wir Lehrer sind und versuchen, ihnen etwas beizubringen. Es ist eher so, dass wir ihnen einfach unsere Erfahrungen mit der deutschen Gemeinschaft weitergeben. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr von den Kindern lerne, als dass ich sie unterrichte." – Youssef Omran

  • "Der schönste Moment ist, wenn die Kinder durch den Austausch spüren, dass wir wirklich interessiert an ihrem Leben sind und sie anfangen voller Freude zu sprudeln und anfangen ihre persönlich erlebte, einzigartige Geschichte zu erzählen!" – Victoria Park

  • "Die Schüler und Schülerinnen sind voller Begeisterung und Motivation, etwas zu lernen. Daher muss ich als Betreuer ihre Talente fördern und versuchen, ihnen zu helfen, ihre Schwächen so gut wie möglich zu überwinden, ohne den Spaß zu vernachlässigen. Sobald sie ihren eigenen Zweck des Lernens erkannt und gefunden haben und die Befriedigung erfahren haben, neue Fähigkeiten oder Wissen zu erlangen, fragen die Schüler und Schülerinnen bereitwillig nach weiteren Unterrichtsstunden und sind begierig darauf, mehr aus ihrem Interesse heraus zu lernen." – Aurelia Saputro

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